Ausgelesen: Der Stundenzähler von Mitch Albom – Kurzrezi

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Kurzbeschreibung laut Verlag: Was geschieht, wenn die Welt für einen Augenblick zum Stillstand kommt?

Lange vor unserer Zeit entdeckte Dor, der sich von Kindheit an für Zahlen interessierte, eine Möglichkeit, Stunden zu zählen – und erfand damit die erste Uhr der Welt. Als Strafe dafür, dass er sich herausnahm, Gottes größtes Geschenk – die Zeit – messen zu wollen, wurde er in eine Höhle verbannt, wo er fortan den Stimmen lauschen musste, die nach mehr Zeit verlangten. Nach einer kleinen Ewigkeit wird Dor nun befreit, doch er hat eine letzte Mission: Dor soll zwei Menschen unserer Gegenwart die wahre Bedeutung von Zeit lehren. Und so bringt er schließlich für einen Augenblick die Welt zum Stillstand …

 Meine Meinung:

»Gelüstet es Dich nach Macht?«, fragte der Alte.

Eine interessante Frage…

Ja was wäre wenn – wenn es möglich wäre die Zeit anhalten, langsamer oder gar schneller laufen lassen zu können – ja und dann? Wie formulierte Mitch Albom den Stillstand so trefflich in seinem Buch:

»Niemand wurde geboren. Niemand starb. Niemand kam näher. Niemand ging weg. Die Zeit schritt nicht mehr voran.«

Doch was ändert es? Ist es nicht gar sinnvoller die vorhandene Zeit zu nutzen als sie anhalten, sie bremsen oder beschleunigen zu wollen?

Erzählt wird hier parallel die Geschichte dreier Personen. Der Eine hat endlos Zeit, der Andere will mehr Zeit und die Dritte will all die Zeit die ihr zur Verfügung steht nicht weiter für sich in Anspruch nehme. Dor, der Hüter der Zeit ist einer von ihnen und hat die Aufgabe den Beiden ihr gewähltes Schicksal vor Augen zu führen und ihnen damit die Begrifflichkeit Zeit zu erklären. Unweigerlich ist auch Dor`s Schicksal mit den beiden anderen Personen verknüpft und nur gemeinsam kommen sie wieder auf den rechten Weg der Zeit.

Eine schön erzählte Geschichte, welche auch nach der letzten gelesenen Seite noch lange in einem nach hält und begeistert.

Zeit nehmen – Zeit bewusst genießen und eine Nachmittag mit diesem Buch verbringen – eine tolle Zeit allemal!

Ich vergebe dem Stundenzähler: Roman von Mitch Albom volle 5/5 Punkte.

One thought on “Ausgelesen: Der Stundenzähler von Mitch Albom – Kurzrezi”

  1. für mich eine schöne Erklärung wie die Schnelllebigkeit u Oberflächlichkeit dieser Zeit entstanden sein könnte.. regt zum Nachdenken an.

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