Ausgelesen: Das Schneemädchen von Eowyn Ivey.


Das SchneemädchenKurzbeschreibung:
 Alaska in den 1920er Jahren: Hier leben Mabel und Jack als einfache Farmer in der einsamen Wildnis. Die Enttäuschung über ihre Kinderlosigkeit und der harte Überlebenskampf in der unwirtlichen Umgebung drohen die beiden, die sich eigentlich innig lieben, zu entzweien. Als aber der erste Schnee kommt, entdecken sie ein elfengleiches, blondes Kind, das von einem Fuchs begleitet wird. Zuerst glauben sie, dass ihre Sinne ihnen einen Streich spielen. Doch das Mädchen erweist sich als real und gewinnt langsam das Vertrauen zu ihnen.

Meine Meinung: 

Mein erstes Buch auf meinem Paperwhite Kindle.

Mabel und Jack, ein in die Jahre gekommenes Ehepaar lebte das erste Jahr in Alaska. Abgeschieden und fern der nächsten Stadt wohnen die Beiden zurückgezogen für sich.

Beide entschieden sich bewusst für diesen harten Neuanfang. Ihre Trauer um das vor 10 Jahren totgeborene, gemeinsame Kind sitzt, trotz der vielen vergangenen Jahre, immer noch recht tief in deren beider Seelen.

Alaska sehen sie als Chance und gemeinschaftlichen Rettungsversuch, sowohl für ihre Ehe als auch ihrer selbst. Beide lieben sich von Herzen, dem steht nichts außen vor, jedoch verlernten sie nach dem traumatischen Ereignis, dem Partner Ihre Liebe weiterhin zu offenbaren und gemeinschaftlich die Freuden des Lebens zu teilen und diese zu genießen.

In ihrem ersten Jahr in Alaska galt es fortan das Feld zu bestellen in der Hoffnung im Herbst soviel wie möglich zu ernten, um sowohl genügend Vorräte als auch Tauschwaren für andere, notwendige Lebensmittel zu besitzen. Ein harter kalter Winter stand ihnen bevor.

Eines Abends ließen sich Jack und Mabel zu einer spontanen Schneeballschlacht verleiten und auf Mabels Idee und Wunsch hin, bauten sie zusammen ein kleines Schneemädchen. Die Geschichte des Schneemädchens wurde Mabel früher oft von ihrem Vater aus einem russischen Buch vorgelesen.

Alles schien wie immer als sie am nächsten Tag aufstanden und den Morgen beginnen wollen. Beide stellten bei einem Blick durch das Küchenfenster fest, dass ihrem Schneemädchen die von ihnen, abends verpasste Mütze, der Schal und die Handschuhe fehlte – als sie dann noch ein kleines Mädchen, begleitet von einem Fuchs am Waldesrand erspähten, began diese Geschichte komplett magisch und spannend zu werden.

Die Autorin Eowyn Ivey schuf mit ihrem Buch eine Herzensgeschichte welche mit jedem weiteren Wort, weitere beeindruckende Bilder in meinem Kopf und in meinem Herzen formte. Ich war und bin bezaubert von dieser Erzählung.

Ich fieberte den Ereignissen mit, ging mit Jack zusammen aufs Feld, stand mit Mabel in der Hütte und fühlte jede Szene mit. Auch freute ich mich über den Besuch der Nachbarn welche sich als herzensgute, wahre Freunde entpuppten.

In dieses Buch taucht der Leser vollständig ein, vergisst die Zeit um sich herum und wird ein aufmerksamer Beobachter der gerne möglichst viel von dem Schneemädchen erfahren möchte.

Umso schwerer fällt die Verabschiedung wenn es dann (leider) doch soweit ist und die letzte Seite erreicht und das letzte Wort gelesen ist. Dieses Buch hat mich extrem berührt, dieses Buch ist großartig!

Lesen! Volle Punktzahl – 5/5!

Ein wahrhaftiges „Herzensbuch“, welches sich in meinem eigenen Herzen einen sehr großen Platz geschaffen hat!

Über den Autor: Eowyn Ivey wuchs in Alaska auf, wo sie noch heute mit ihrem Mann und zwei Töchtern lebt. Sie studierte Journalismus und kreatives Schreiben an der Western Washington University und der University of Alaska und arbeitete zehn Jahre lang als preisgekrönte Redakteurin beim Frontiersman Newspaper. Heute ist sie Buchhändlerin. „Das Schneemädchen“ ist ihr erster Roman. Er wurde in elf Länder verkauft.

Erschienen im Rowohlt Verlag, 464 Seiten und für € 19,95 bei dem Buchhändler Eures Vertrauens zu bekommen. Die Kindle-Version ist für 16,99 € zu haben.

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