AUSGEHÖRT: Das Lufer-Haus – Kai Schwind

Das Lufer-Haus - Kai Schwind
Das Lufer-Haus – Kai Schwind

Erste Worte: Am 18. August 2008 begann eine Gruppe von Forschern, der paranormalen Ambulanz der Universität Freiburg unter der Leitung von Prof. Albrecht Lindner, Untersuchungen in einem leerstehenden Haus in der Nähe von Küsnacht in der Schweiz.

Quelle: Autor –Kai Schwind, Verlag – Lauscherlounge, Sprecher – Christian SchäferGabriele Blum,Oliver Siebeck, Spieldauer – 03 Std. 02 Min. (gekürzt), Veröffentlicht: 2012

Das Hörbuch ist bei Audible im Flexi-Abo für € 9,95 erhältlich.

Kurzinhalt: Ein parapsychologisches Forscherteam verbringt einige Tage im legendären Schweizer Spukhaus der Familie Lufer und verschwindet daraufhin spurlos. Die unheimliche Geschichte des Orts und die dunklen Geheimnisse der Forscher vermischen sich zu einem Strudel unvorhersehbarer Ereignisse. Lediglich die kürzlich aufgefunden Tonaufnahmen der Expeditionliefern ein verstörendes Zeugnis der Geschehnisse. Schonungslos, real, authentisch – und definitiv nicht zum Einschlafen geeignet!

Meine Meinung: 

Aufgrund des Making Off, welches ich auf Youtube entdeckte, wurde ich aufmerksam und extrem neugierig auf dieses Hörspiel gemacht. Versprach doch allein schon die Kurzbeschreibung erstklassischen Grusel, Spuk und hochkarätige spannende Unterhaltung.

Gebührend und im dementsprechend „nötigen“ Rahmen wurde dieses Hörspiel dann auch von mir des Nächtens, alleine im dunkeln angehört. Zugegeben, eine kleine Lampe leuchtete und das war gut so!

Bei diesem Hörspiel handelt es sich an eine Aneinanderreihung von einzelnen Audioaufnahmen im Tagebuchformat. Ein parapsychologisches Forscherteam verbringt einige Tage in einem leerstehenden Haus und versucht so auf das Geheimnis des Hauses zu kommen… Das Besondere an diesem Hörspiel ist, alle Aufnahmen wurden tatsächlich in einem leerstehenden Haus aufgenommen, Das Ganze wirkt dadurch noch authentischer. Schritte sind Schritte, das Knarren und Quietschen der Dielen stammt von den tatsächlichen Schritten der Sprecher. Der Gruselfaktor steigt dadurch enorm. Die Aufnahmen, so heißt es, wurden zudem nicht im Tonstudio nachbearbeitet. Realistischer Hörspaß durch und durch.

Großes Lob geht an die Produktion. Hier verstanden es alle Teilnehmer ein richtig cooles Projekt auf die Beine zu stellen. Die Geräuschkulisse ist 1A abgemischt! Tontechniker und Cutter verstanden u.a. ihr Handwerk.

Dieses Hörspiel zeigt wieder mal, wie selbst eine „blutarme, gar blutleere“ Story für gruselige Unterhaltung sorgen kann und wie sehr die angekurbelte Phantasie die Gänsehaut heraufbeschwört…

Fazit: Tolle Idee, hervorragend umgesetzt. Der Spannungsbogen wird von Anfang bis zum Ende aufrecht gehalten. Ebenfalls eine sehr gute Auswahl an Sprechern wurde hier getroffen, allesamt überzeugten die  Schauspieler und Sprecher durch ihre glaubwürdige Darbietung.

Weiter so @lauscherlounge! Ganz nebenbei gratuliere ich noch zur Auszeichnug: BESTES LABEL  #ohrkanus 2012 *****Gefällt*****SEHR*****

Vergeben werden hierfür 4von5****HörspielSternchen.

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