Verwesung von Simon Beckett

Erste Worte:

1 – 2 – 8 , die Ziffern des Zerfalls. In diesem Verhältnis verwesen alle Organismen, ob groß oder klein, an der Luft, im Wasser, unter der Erde. Bei gleichen klimatischen Bedingungen wird eine Leiche im Wasser zweimal so lange brauchen um zu verwesen wie eine an der Oberfläche. Unter der Erde wird es achtmal so lange dauern. 1 – 2 – 8.


Quelle: Audio CD; Verlag: Argon Verlag; Auflage: 1 (24. Februar 2011); ISBN-10: 3839810876; ISBN-13: 978-3839810873; Autor: Simon Beckett; Sprecher: Johannes Steck;

Kurzbeschreibung: David Hunters neuer Fall
Sie mussten tot sein. Von Tina Williams und den Bennett-Zwillingen fehlte jede Spur. Als der Außenseiter Jerome Monk bei dem Überfall auf ein viertes Mädchen gefasst wird und die Morde gesteht, sind alle erleichtert. Ein Albtraum scheint zu enden. Doch Monk weigert sich zu verraten, wo die Opfer begraben sind.
Bis in den Sümpfen von Dartmoor eine Leiche gefunden wird und David Hunter Tina Williams identifizieren kann. Eine großangelegte Suchaktion nach den anderen beiden Mädchen endet jedoch in einem Desaster.
Zehn Jahre später bricht Jerome Monk aus dem Hochsicherheitsgefängnis aus und scheint sich an allen, die damals an der Suche beteiligt waren, rächen zu wollen.
Sprecherinfo: Johannes Steck ist mit seiner tiefen, ausdrucksstarken Stimme einer der gefragtesten Sprecher. Besonders beliebt sind seine unnachahmlich spannenden Lesungen der Thriller von Simon Beckett. Für seine Interpretation von „Die Chemie des Todes“ erhielt er die Goldene Schallplatte.

Der forensische Anthropologe David Hunter ist back!

Anders als in den vorherigen Romanen von Simon Beckett, erfahren wir in seinem aktuellen Buch einwenig mehr über David Hunters Vergangenheit. Das Buch ist mehr oder weniger in zwei Teile aufgeteilt – Vergangenheit und Gegenwart.

Der Tod von Hunters Frau und deren gemeinsamen Kindes wird ebenfalls genauer erläutert. David Hunter wird „persönlich“ und irgendwie ist dieses Buch – ich nenne es mal „anders“ als die vorherigen Bücher der Hunter Reihe.

Außer Frage steht natürlich die Spannung. Auch diesmal baut sich der Spannungsbogen von Anfang bis Ende auf. Die Story ist gewohnt logisch aufgebaut, lässt sich locker in einem Rutsch durch hören und begeistert von den ersten Worten an. Johannes Steck ist wie immer die ideale Stimme für David Hunter! Ich möchte keinen anderen dafür🙂

Trotz aller Begeisterung: Fehlte mir hier ehrlich gesagt doch das gewisse Etwas, das aufsehenerregende, die typische Raffinesse eben genau das »typische Simon Beckett«.

Monk, der zweite Hauptprotagonist, reißt mich anhand seiner Beschreibung nicht wirklich vom Stuhl. Zugegeben seine Taten sind widerlich und schrecklich, doch zum Ende hin wird einem dieses Monster gar auf irgendeine Art und Weise sympathisch – oder zumindest man entwickelt ein gewisses Maß an Mitleid und Verständnis.

Fazit: Insgesamt spannend, wenn auch diesmal eher leichte Kost. Ein Roman der einen hohen Unterhaltungswert aufweißt und den ich wirklich sehr gerne und guten Gewissens weiter empfehlen kann. Wie der Schluss bereits verrät, wird es einen weiteren, neuen Teil geben. Dieser wird selbstverständlich sofort nach Erscheinung von mir gehört werden.

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