Teil IV Trigger, der Fenstermensch und ein schneller Aufbruch

Fortsetzung…

Bildlich gesprochen, legte ich den Hörer auf, was allerdings im Zeitalter der Handys und der Funktelefone so, ja nicht mehr möglich ist.  Zugegeben, ich war einwenig angesäuert, hatte ich doch extra für diesen Termin einen Auftrag verschoben. Ich beschloss diesem unglücklichen Umstand etwas Gutes abzugewinnen und widmete mich schließlich meinem Hörbuch.

Dr. Ellen Roth zweifelte indes an ihren eigenen Verstand und die Geschichte wurde immer verwirrender und spannender. Währenddessen räumte ich die Spülmaschine aus und bestückte die Waschmaschine neu und schaltete sie an.

Ellen stand zu dieser Zeit im Buchladen von Herrn Eschenberg. Der Antiquar suchte in seinem kleinem Notizbüchlein nach einer möglichen Bestellung für sie, er konnte jedoch nichts der gleichen finden. Dr. Ellen Roth öffnete ihre Brieftasche und suchte nach der Visitenkarte die sie vor kurzem erhielt. Als Herr Eschenberg das Foto in ihrem Geldbeutel erblickte erinnerte er sich schlagartig. Er berichtete ihr, dass der Mann auf dem Foto ein Buch an ihn vor Wochen verkauft hatte. Ellen blickte ihn erstaunt an und fragte nach dem Titel des Buches. Sie konnte sich auf das ganze keinen Reim machen. Auch ich war verblüfft und obwohl ich vor einigen Minuten noch das Gefühl hatte, ich wüsste wie die Geschichte ausging, wurde ich an dieser Stelle wieder einmal eines besseren belehrt.

Ich hörte, eine weiter Stunde gespannt dem Hörbuch zu, bis ich mich schließlich wieder an den Computer setzte und die aufgestaute Arbeit in Angriff nahm.

Gegen sieben Uhr morgens klingelte mein Wecker und wie üblich drückte ich den Wecker alle fünf Minuten weiter, dieses Spiel ging ganze 20 Minuten, bis ich mich endlich zum Aufstehen bewegen ließ. Nach zwei Tassen Kaffee und einer heißen Dusche war ich bereit für den Tag. Nachdem ich die Wohnungstür hinter mit abgeschlossen hatte, entwirrte ich mein Kopfhörerkabel und startete wie üblich, auf dem Weg zum Bus, mein Hörbuch.

Der Vormittag verging gewohnt schnell, gegen ein Uhr verließ ich das Büro und machte mich auf den Heimweg. Eine halbe Stunde später befand ich mich zuhause. Ich brühte mir einen Tee auf und wartete, während ich immer noch mein Hörbuch an hatte, auf den Fenstermenschen. Eine halbe Stunde hatte er ja noch…

Fortsetzung folgt…

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