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Archiv der Kategorie: Vincent Kliesch

AUSGEHÖRT: Der Prophet des Todes – Vincent Kliesch

Der Prophet des Todes - Vincent Kliesch

Der Prophet des Todes – Vincent Kliesch

Quelle: Autor – Vincent Kliesch, Verlag – Random House Audio, Deutschland, Sprecher – Uve Teschner, Spieldauer – 08 Std. 51 Min. (ungekürzt), Veröffentlicht 2012

Das Hörbuch ist bei Audible im Flexi-Abo für € 9,95 erhältlich.

Kurzinhalt: Eine geheimnisvolle Vorhersage kündigt zwei rätselhafte Todesfälle in Berlin an. Wer steckt hinter der seltsamen Botschaft? Hauptkommissar Julius Kern beginnt zu ermitteln – und erhält kurz darauf selbst eine Todesprophezeiung. Er wird von dem Fall abgezogen, doch inoffiziell ermittelt er weiter. Denn der Prophet des Todes hat keinen Zweifel daran gelassen, dass nur eine Begegnung mit Kerns Erzrivalen Tassilo Michaelis das Rätsel lösen und die Familie des Kommissars retten kann…

Nach “Der Reinheit des Todes” und “Der Todeszauberer” folgte nun mit “Der Prophet des Todes” der dritte Thriller rund um Hauptkommissar Julius Kern.

Selbstverständlich ist auch sein größer Widersacher, Tassilo, wieder mit von der Partie und so gilt es erstmal sich auf fast 9 Stunden Spielzeit zu freuen.

Ich muss allerdings gestehen, der dritte Teil von Vincent Kliesch fand nicht so die Zustimmung in meinen „Krimi/Thriller“ verwöhnten Ohren. Die Geschichte an sich gestaltet sich spannend und gerne hört man dem Verlauf der Geschehnisse gespannt zu. Nur irgendwie fehlte mir persönlich der gewisse Funken. In und bei Teil I war das gewisse Etwas von Anfang an zu spüre. Teil III lebt von Rückblenden, den letzten (?) Teil der Trilogie als eigenständigen Thriller zu hören ist für einen Neueinsteiger, welcher noch nie von Kern und Tassilo gehört hat, sicherlich nicht wirklich leicht und demzufolge nicht empfehlenswert.

Störend empfand ich diesmal auch die extreme Brutalität, die detaillierte Erzählung und Schilderung der einzelnen Gewalttaten. Zugegeben ich habe hier ab und an einfach für 2-3 Minuten vorgespult. Entweder bin ich momentan zu leicht besaitet oder die Szenen sind tatsächlich zu brutal in der Schilderung. In jedem Fall absolut nichts für mich.

Nun, empfehlenswert oder nicht? Die Fortsetzung habe ich mir persönlich etwas anders vorgestellt.

Kurz gesagt: Der dritte Teil kommt nicht annähernd an die beiden Vorgänger heran. Nicht als Einstiegskrimi geeignet um die Hauptprotagonisten kennenzulernen. Die beiden vorherigen Thriller haben einen hohen Unterhaltungsfaktor. Kurzweilig und spannend. Schaurig und mit dem richtigen Quantum an Grausamkeit. Teil III sollte ein „Zuckerl“ sein, für mich kann der Teil nicht mit den vorherigen mithalten.

Gelesen wird das Hörbuch, wie bereits bei den beiden vorherigen Teilen, von Uve Teschner. Tolle Stimme die dem HB und den einzelnen Charakteren Leben einhaucht und es dadurch aufwertet.

Ich vergebe 2,5von5HörBuchSternen.

 

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Krimiautoren an einem Tisch…

Krimiautoren in der Garderobe Hier der Grund warum es gerade mit meinen Hörbuch Rezi`s nicht so recht weitergeht…

Die LIT NIGHT SHOW verlangt u.a. meine volle Aufmerksamkeit.

Ein herzliches Dankeschön an Inge Löhnig, Harry Luck & Vincent Kliesch! Es war ein wundervoller Abend! (Mit im Bild ist der Moderator Florian Wagner)

Zu sehen ist Aufzeichnung u.a. auf folgenden Seiten LIT NIGHT SHOWIN MÜNCHENbuecher.de

LIT NIGHT SHOW 15.März mit den Krimiautoren Inge Löhnig, Harry Luck & Vincent Kliesch

Besten Dank an das gesamte Team! Subba gute Arbeit :-) Merci

 

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Die Reinheit des Todes von Vincent Kliesch

Die Reinheit des Todes - Vincent Kliesch

Die Reinheit des Todes - Vincent KlieschErsten Worte:Erste Worte

Erste Worte:
Widmung:

Für alle, die im Service arbeiten. Lasst euch nicht ärgern!!!!

Mit dem lang ersehnten Gast war auch der Wahnsinn in ihr Haus gekommen. Doch während die wundervolle Musik den Raum mit ihrer bittersüßen Melancholie füllte, verdrängte Elisabeth Woelke die Warnung, die ihr Unterbewusstsein ihr sandte………

Taschenbuch: 320 Seiten Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (10. Mai 2010) ISBN-10: 3442374928 ISBN-13: 978-3442374922

Ein Comedian schreibt einen Krimi? Den Namen des Autors, Vincent Kliesch, hatte ich bis dato ehrlich gesagt noch nie gehört. Umso gespannter war ich auf diesen Thriller. Vincent Kliesch hatte mich sofort als Thriller Autor überzeugt – sein Debüt Roman fesselte mich von der ersten Seite an. Versteht sich also von selbst, dass ich dieses Buch in fast einem Rutsch durchgelesen habe.

Zur Story:
In Berlin treibt seit acht Monaten ein geheimnissvoller Serienmöder sein Unwesen. Der «Putzteufel« ermordete bereits drei Opfer – sein Markenzeichen: Alle Tatorte wurden akribisch gesäubert, seine Opfer fand das LKA gewaschen,frisiert, bekleidet mit einem weißen Hemd und ordentlich aufgebahrt in deren Wohnungen vor. Der Täter hinterließ nie auch nur die kleinste Spur bzw. den kleinsten Hinweis.

Julius Kern – Ermittler beim LKA wird von einem Kollegen aus Berlin um Mithilfe zu diesem Fall gebeten. Kern – bekannt durch seine unkonventionellen Ermittlungsmethoden – ist allerdings noch von seinem letzten Fall psychisch sehr in Mitleidenschaft gezogen.

Der damalige Täter – Tassilo -, ein äußerst gebildeter und kultivierter Serienmörder (erinnert ein wenig an Hannibal Lecter aus »Schweigen der Lämmer«) wurde zum Leidwesen von Kern freigesprochen.

Kerns Ehe zerbrach an diesem Fall und seitdem sind Alpträume seine ständigen nächtlichen Begleiter. Julius Kern kommt der Bitte seines Kollegen nach und übernimmt die Ermittlungen in Sachen »Putzteufel«.

Die eigentliche Identität des »Putzteufels« wird für den Leser recht bald aufgeklärt, was die Geschichte allerdings noch spannender erscheinen lässt. Insgesamt drei Erzählperspektiven erlauben dem Leser Einblick in die Geschichte der drei Hauptprotagonisten. Mag die Story anfangs verwirrend durch die vielen Rückblicke wirken, klärt sich am Ende jede einzelne Ungereimtheit logisch und sinnig durchdacht auf.
Das Ende hat mich dann richtig überrascht, zu keinem Zeitpunkt hatte ich auch nur die leiseste Ahnung, wie die Geschichte ausgehen könnte.

Vincent Kliesch schafft es in kürzester Zeit, extreme Spannung aufzubauen. 65 kurze, schnelle und vor allem logisch aufgebaute Kapitel hetzen einen nahezu bis ans Ende des Buches.

Zu erwähnen sei noch, dass es der Autor wunderbar geschafft hat, drei Hauptcharaktere zu erschaffen, die unterschiedlicher und interessanter nicht sein können und ab und an habe selbst ich mich dabei erwischt, den Serienmörder Tassilo durchaus sympathische Züge abzugewinnen……

Äußerst liebenswürdig erscheint mir ebenfalls die Danksagung des Autors, entdeckt man hier plötzlich bekannte Namen aus dem Buch, welche aus dem nahem Umfeld des Autors als Inspiration genommen wurden.

Und eins sollte jedem Leser am Ende des Buches mit Sicherheit klar werden: Das eigene Verhalten zu Serviceangestellten wird sich definitiv danach bewusst positiv verändern…..

Glücklicherweise schreibt der Autor bereits an seinem zweiten Buch – ebenfalls mit dem Ermittler Julius Kern als Hauptprotagonisten – und zur großen Überraschung und Freude begegnen wir auch diesmal wieder seinem »größen Feind« Tassilo.

 

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